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Chatten mit den Enkeln: Für manche Senioren ist Skype der Renner

Für viele ältere Menschen ist das Internet nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Immer mehr Senioren interessieren sich aber dafür. Wer Eltern oder Großeltern beim Einstieg helfen will, braucht ein wenig Geduld.
Für die Regensburger Senioren würde sich aber auch eine Unterweisung bei der Computer-Internet-Gruppe (CIG) im Treffpunkt Seniorenbüro der Stadt Regensburg anbieten. Jeden Donnerstag sind Mitglieder der Computer-Internet-Gruppe als Ausbilder und Berater für Seniorinnen und Senioren tätig.

Für ältere Menschen, die oft nicht mehr sonderlich mobil sind, sind soziale Kontakte sehr wichtig. Zu weit entfernt lebenden Angehörigen reißen deshalb oft die Verbindungen ab.

Deshalb wollen wir auf unseren Seiten Skype vorstellen.

Skype ist ein sogenannter Instant-Messaging-Dienst, den es schon seit 2003 gibt und kostenlos ist. Mit dem Programm kann man sich über die ganze Welt hinweg unterhalten. Es ist also egal, ob die Tochter oder der Sohn in Hamburg, München oder New York wohnt. Millionen von Menschen nutzen Skype, um kostenlos über das Internet zu telefonieren und sich dabei gleichzeitig im Bild zu sehen.

Für die Nutzung der hauptsächlichen Funktionen benötigt man eine Internetverbindung, eine Webcam und Lautsprecher mit Mikrofon oder stattdessen ein Headset. Außerdem benötigt man ein Gerät, auf dem Skype installiert ist. Dabei gibt es inzwischen auch einige Alternativen zum klassischen PC, z.B. ein Tablet-PC oder auch ein Smartphone.

Skype kann älteren Menschen dabei helfen ihre sozialen Kontakte weiter zu halten, selbst wenn es ihnen nicht mehr möglich ist, das Haus regelmäßig zu verlassen. Aufgrund des großen Stellenwertes der Familie bei älteren Menschen ist es besonders wichtig die Möglichkeit zur Kommunikation vor allem mit jüngeren Familienmitgliedern zu halten.

Insgesamt lässt sich aber auch sagen, dass besonders aus der Sicht der häuslichen Pflege Skype bei Senioren sehr hilfreich sein kann.

Als rechtlicher Betreuer habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Möglichkeit den Zustand eines Patienten durch den Pflegedienst mittels Skype als Kommunikationsmittel ohne Hausbesuch einschätzen zu können von Vorteil ist, es erspart enormen Zeit- und damit auch Kostenaufwand für die Pfleger.

Zudem vermittelt die Kommunikation über Skype den Pflegebedürftigen ein Gefühl der Selbstständigkeit, da sie allein für ihre Kommunikation mit dem Pfleger verantwortlich sind.

Klar ist aber auch, dass sich nicht alle Pflegebedürftigen über Skype verständigen können. Die Möglichkeit der Verbindung über Skype muss im Einzelfall genau geprüft werden. Ein gewisses Grundverständnis für das Betreiben von Skype am PC oder Smartphone sollte vorhanden sein. In machen Einrichtungen wird aber eine Hilfestellung beim Anwählen von Gesprächspartnern geleistet.

Als Betreuer habe ich schon mehrfach Skype für geeignete Senioren installiert, deren Mobilität eingeschränkt war. Die Erfahrungen waren durchwegs positiv.

Die größten Unterschiede gab es zwischen den Personen, die schon ein wenig Erfahrung mit der Technik hatten und denen, die noch gar keine Erfahrung in der Richtung vorweisen konnten. Allgemein können die Senioren die Funktionen von Skype nahezu problemlos nutzen. Mehr Probleme gab es bei den einmaligen Tätigkeiten, wie dem Registrieren und dem Installieren. Hier musste Hilfe angeboten werden. Es gab auch bettlägerige Personen, die durch das Pflegepersonal über einen Tablet-PC mit ihren Angehörigen verbunden wurden und sie selbst nur sprechen mussten. Insgesamt ist Skype also für Senioren hervorragend geeignet, um vor allem Kontakte zur Familie zu halten.


 
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